Die Entwicklung

 

Es war ja nie geplant gewesen,  dass die Big Daddies öffentliche Auftritte haben.  Doch an jenem denkwürdigen Abend im Batzenhäusle wurde die Band vom Fleck weg für weitere Engagements gebucht, Jean-Pierre blieb dabei und die Reihe der Nachfolge-Engagements riss nie ab.

Man machte es sich zum Grundsatz, höchstens acht bis zehn Auftritte pro Jahr zu absolvieren. Dennoch wurden die Big Daddies über die Grenzen Breisachs hinaus zu einer festen Größe für alle, die eine Beatparty der späten Sechziger oder einen richtigen Tanzabend  wie in den Siebzigern und Achzigern und die Originalmusik dazu erleben wollen.   

Im Mai 1999 wurde mit Unterstützung von Kurt Gutmann  und seiner Gutmann-Gruppe eine CD eingespielt, die auch heute noch in manchen Kneipen zu hören ist.

Im Frühjahr 2000 fand man sich neu zusammen. Ein paar Wochen nach der kurzfristigen Auflösung beschlossen Rainer, Peter, Mani und Steffen die Big Daddies weiterzuführen. Neu hinzu kamen Hartmut Ott als erster Gitarrist und Harald Kniebühler, der mit seiner Hammondorgel der bisherigen ‚Gitarrenband‘ eine ganz neue Dimension verlieh.

Anfang 2005 gabs nochmal eine Änderung. Aufgrund seiner Verpflichtung in mehreren Aufsichtsräten und seiner  leitenden Funktion in einem politischen Amt zog sich Hartmut Ott schweren Herzens aus der aktiven Musikszene ganz zurück.

Doch auch dieses Mal gelang es der Band, ein an sich bedauerliches Ereignis so umzubiegen, daß daraus ein Umstand wurde, der die Fieberkurve der Big Daddies ein weiteres Mal steil ansteigen ließ:  Die Sologitarre wurde von Uli Dubronner übernommen, den man von Livebands wie „Schwörer“ oder „Broadway“ kennt, ein Vollblutmusiker, der sowohl als Gitarrist wie auch als Sänger erste Sahne ist. Mit ihm konnte die Band die Vielfalt ihres aktuellen Repertoires nochmals erheblich steigern.   

 

Ende 2006, nach zehn Jahren gemeinsamer Arbeit, sagte dann Ur-Daddy Rainer Riede der Band Adieu. Mit ihm verabschiedete sich einen Musiker, der die Geschicke der Big Daddies nicht zuletzt durch seinen außergewöhnlichen Einsatz und sein Organisationstalent erheblich mitbestimmt hatte und dem ein großer Anteil am Erfolg der Big Daddies zufällt.  

Nach der, noch gemeinsam mit Rainer unternommenen Mittelmeerkreuzfahrt, waren die Musiker also zu fünft. Und nachdem die Überlegung, aufzuhören, einstimmig abgelehnt worden war, beschloss man, eben zu fünft weiterzumachen.

Doch wieder hatte die Band das Quäntchen Extra-Glück, das ihr in solchen Situationen schon mehrmals  eine Ideallösung beschert und damit einen zusätzlichen Aufwärts-Kick verschafft hatte: Ab Februar 2007 übernahm Ortwin Lütje die Position des Sängers und Frontmannes bei den Big Daddies.  Ortwin ist für seinen professionell guten Gesang in der ganzen Region bekannt, spielte früher z.B. bei der Rhine River Band und war zuletzt lange Jahre Frontmann der Band Fresh. Seit dem 1. Januar 2012 spielt der routinierte Musiker Wolfgang Berthold den Bass bei den Big Daddies. Mit seiner Erfahrung aus allen Bereichen der Pop- und Rockmusik wurde das Big Daddies-Repertoire mit rockigen Liedern der 60er und 70er Jahre, wie "Sunshine of your love (Cream)" und andere, erweitert.

Nach dem erneuten Ausscheiden eines Ur-Daddies Peter Zutavern, konnte Christian Lehman für die Drums gewonnen werden. Mit Christians „Groove“ und seinem perfekten Timing, brachte er frischen Wind in die Musik der Big Daddies. Bei jedem Auftritt wird die Band mit neuen Komplimenten überhäuft, z.B. Marion B.: „Ihr wart schon immer gut. Die Musik die Ihr aber jetzt abliefert, ist phänomenal“. Danke Marion.

 

Ende 2016 sind Ortwin Lütje und Manfred Bohn aus der Band ausgestiegen. Mit Edgar Uhlmann Gitarre/Gesang und Wolfgang Tampe als Frontman, konnten zwei hervorragende Musiker der 70er-Jahre gewonnen werden. Premiere wird am Samstag, 15. April 2017 in der "Kulturmühle  Mehlsack" in Emmendingen sein.

 

Dienstag, 10. September  2019: vorläufige Auflösung Big Daddies - Revivalband nach Mehrheitsbeschluß

 

Dienstag, 8. Oktober 2019: Ein Teil der Big-Daddies-Musiker hat sich mit neuen Musikern zusammengefunden, um die Band fortzuführen. Am 21. Dezember 2019 wird sich die neuformierte Band, im Rahmen der Big-Daddies-Christmas-Party, in der Kulturmühle Mehlsack in Emmendingen, vorstellen.

 

 

Die Musik

 

Die Musik der Big Daddies ist live und handgemacht. Midi-Files, Sequenzer, Begleitautomatiken oder ähnliches werden nicht eingesetzt und sind bei den Musikern der Band – zumindest wenn eine Vier- Fünf- oder Sechsmannband auf der Bühne steht – verpönt.    

Ein Markenzeichen der Band ist der herausragende Chorgesang, der mit seinen von Harald Kniebühler professionell gesetzten Stimmen manch bekanntem Popsong  seinen Originalklang verleiht. Eine besondere Abwechslung ergibt sich dadurch, dass fünf gleichwertige, aber unterschiedliche Solostimmen und Sängertypen eine Vielzahl von Oldies auf die Bühne bringen. Nicht selten hört einer der Musiker vom Publikum den Satz: „Hey, ich fühl mich wie damals....“.

Das aktuelle Programm der Big Daddies enthält Stücke von den Beatles, Rolling Stones, Elvis Presley, Kinks, Beach Boys, Animals, Mamas & Papas, Hollies, Santana, Equals, Creedence Clearwater Revival, McCoys, Lords, Casey Jones, Tremeloes, Spencer Davis Group, Monkeys,  Joe Cocker, Eric Clapton ....