Kaiserstühler Wochenbericht vom 4. Mai 2018

Badische Zeitung vom 30.04.2018

Badische Zeitung vom 12.04.2018

Kaiserstühler Wochenbericht vom 20. April 2018

Zeitungsbericht im "Emmendinger Tor" vom 30. März 2016

Die wilden 60er und 70er

Die Big Daddies kamen beim Konzert im Weingut Boos in Bahlingen bestens bei den Gästen an.

BAHLINGEN (BZ). Stimmung pur war garantiert bei der 12. Rocknacht im Weingut Boos – dank der Oldieband Big Daddies und deren Coversongs der 60er und 70er Jahre. Bereits eine Viertelstunde vor Konzertbeginn besetzten die Musiker ihre Instrumente. Das zeigte sich gleich beim ersten Song "Nowhere Man" der Beatles im Innenhof des Weingutes. Ohne Pause spielten die Musiker eine dreiviertel Stunde Oldies wie "Keep on running", "Wake up little Susie", "Daydream Believer" oder den Rocktitel "Poor Boy" der deutschen 60er-Jahre-Band The Lords. Den zahlreichen Gästen waren die meisten Titel bekannt, sie sangen kräftig und lautstark mit – und tanzten bis zum "Abrocken".

Nach einer Pause begann die Band ihr zweites Set mit "Brown Sugar", "Honky Tonk Woman" und "Satisfaction" der Rolling Stones, welches der Frontman der Big Daddies, Ortwin Lütje, stimmungsvoll interpretierte und Sologitarrist Uli Dubronner mit seinen Solopassagen ergänzte. Nonstop ging es weiter mit dem Beatleshit "The Ballad of John and Yoko", gesungen von Manfred Bohn, Manfred Manns "Davy’s on the Road again", mit einem Orgelsolo von Harald Kniebühler und dem 60er-Jahre Rock-Klassiker "Nights in white Satin" der Moody Blues mit einem vom gefühlvoll gespielten Querflötensolo des Big-Daddies-Musikers Wolfgang Berthold.

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Gegen Mitternacht erreichte die Stimmung den Höhepunkt bei Titeln wie "The Wanderer" von Status Quo oder "Bad Case of lovin’ you" von Robert Palmer und einem kurzen Schlagzeugsolo des Big-Daddies-Drummers Christian Lehmann. Es war nach ein Uhr, als sich die Band mit dem Holliestitel "He ain’t heavy, he’s my Brother" und dem "Nachhauseweg"-Klassiker "Wonderful Tonight" von Eric Clapton verabschiedete.

Wie Organisatorin Marion Boos sagt, soll es 2016, am letzten Juniwochenende, wieder eine Rocknacht geben. Es wird die 13. – und die elfte mit den Big Daddies

 

Badische Zeitung vom 4. Juli 2015      http://www.badische-zeitung.de/bahlingen/die-wilden-60er-und-70er--107176353.htm


Smokie macht den Fans mächtig Dampf

Die Band und 1000 Fans verwandelten die Stadthalle in der Walpurgisnacht in einen Hexenkessel.



Sie ließen es kräftig krachen, die Jungs von Smokie. Links: Gründungsmitglied David Uttley. Foto: Hans-Jürgen Hege


Der Funke der Begeisterung sprang sofort auf die Fans über. Foto: H. Hege


SCHOPFHEIM (hjh). Der "Sommersound" treibt in der Markgrafenstadt schon zum Auftakt des Wonnemonats Mai erste – sehr kräftige – Blüten. Die Socken der Fans qualmten, als die "Smokies" Dampf abließen. Und die Promoter von Karo-Events konnten zusammen mit einem 20-köpfigen Team der Stadtmusik um Peter Bühler schon mal für das Spektakel proben, das in ein paar Wochen über den Marktplatz hereinbricht.

Unterm Kupferdach jedenfalls ging am Donnerstag die Post ab. Fünf grandiose Musiker und knapp 1000 Fans machten die Stadthalle in der Walpurgisnacht zum Hexenkessel, den "the Big Daddies", eine Band der Extraklasse aus der Breisgaumetropole, mit Songs von den Beatles, Rolling Stones, Elvis Presley, Kinks, Beach Boys, Animals, Mamas & Papas, Hollies, Santana, Equals, Creedence Clearwater Revival, McCoys, Lords, Casey Jones, Tremeloes, Spencer Davis Group, Monkeys, Joe Cocker und Eric Clapton "live und handgemacht" unter Feuer setzten. "Zugabe! Zugabe! Zugabe!" Das Publikum war prima drauf und versperrte den "Anheizern" nach gut einer Stunde Power-Sound zunächst einmal den Weg von der Bühne in den wohlverdienten Feierabend. Aber dann wurden erste Bewegungen hinter den dunklen Vorhängen der Stadthalle ausgemacht. Das war dann das Zeichen zum fließenden Wechsel. Die Smokies "arbeiteten" sich nach vorne. Und jede ihrer Bewegungen wurde von stürmischem Beifall begleitet. Vorschusslorbeeren. Lorbeeren, die sich die Oldies mit Oldies allerdings sehr schnell verdienten, obwohl es noch eine ganze Weile dauerte, bis sich "the next door to Alice" mitten hinein in die Herzen von Menschen aller Altersklassen öffnete.

Titel um Titel "drummten" die Helden der 70er, die Trennungen und Schicksalsschläge wegstecken mussten, über die Köpfe der Fans hinter den Absperrgittern hinweg bis in die letzten Hallenwinkel. Alle ihre Hits, mit denen sie ein Stück Musikgeschichte schrieben, standen auf dem Programm, mit dem sie ab jetzt seit vielen Jahren erstmals wieder "regulär" touren. "If you think you know how to love me", der absolute Kassenschlager aus dem Jahr 1975 war ebenso dabei wie "Don’t you play that Rock’n’Roll to me" oder "Lay back in the arms of someone" und natürlich der "Alice"-Dauerbrenner, der sich in etwas abgewandelter Form zum Highlights in Fan- und Fetengesängen mauserte: "Who the F... is Alice?" 1982 hängten die Musiker um ("Midnight-Lady") Chris Norman, Alan Silson und Terence "Terry" David Uttley nach mehr als zehn glanzvollen Erfolgsjahren ihre Instrumente an den Nagel. 1985 nahmen sie die wieder ab für ein Benefizkonzert zugunsten der Opfer des Brandunglücks im Fußballstadion von Bradford. Das Comeback schlug ein. Und die Jungs der Jahrgänge ab 1951 entschlossen sich, auf der Welle mitzuschwimmen, solange das möglich ist.

Es war (und ist) eine bemerkenswert hohe Welle, die die fünf umjubelten Stars um das letzte "Gründungsmitglied" Terry Uttley herum durch die großen Konzertsäle Europas trägt. Auch ein Unfall –1995 kam der Tourbus auf dem Weg zum Flughafen in Düsseldorf bei Glatteis von der Fahrbahn ab und Leadsänger Alan Barton erlag wenige Tage danach seinen schweren Verletzungen – warf die Musiker nicht aus der Bahn. 1997 stürmten sie die Charts in den USA mit einem Country-Album. Und jetzt starten sie wieder durch mit dem Unternehmen "Herzensbrecher", dem in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Schopfheims Stadthalle nicht nur die älteren Semester, sondern auch eine ganze Reihe junger Nachwuchsfans trotz des überwiegend betagten Alters der Akteure erlagen.

 

Badische Zeitung vom 2. Mai 2015      http://www.badische-zeitung.de/schopfheim/smokie-macht-den-fans-maechtig-dampf--104216753.html



Spende der Big Daddies

HILFE

  1. Foto: Petra Littner

Über eine Spende von 300 Euro kann sich der Breisacher Tafelladen freuen. Die Summe ist der Erlös des Wunschkonzertes der "Big Daddies" beim Restaurant am Rhein im Rahmen der Breisacher Leistungsschau. Restaurantinhaber Wilhelm Kläsle (Mitte) überreichte gemeinsam mit Leadsänger Ortwin Lütje (Zweiter von rechts) und Keyboarder Harald Kniebühler (rechts) einen symbolischen Geldschein an Frank Siebenbürger und Heidi Rosenstock von der Tafel. (FOTO: PETRA LITTNER)


Badische Zeitung vom 12. Juli 2013   http://www.badische-zeitung.de/breisach/hilfe-xpc736aax--73519477.html


Happy Birthday, Oldie-Night

Der Gewerbeverband feiert Oldie-Night Nummer 20 und Alpenrock-Nacht Nummer Acht.



Gute Laune und gute Musik lassen die Hitze vergessen. Foto: Susanne Müller


Der jamaikanische Ur-Equal Derv Gordon sorgt für Schwung auf der Bad Krozinger Oldie-Night-Bühne. Foto: Susanne Müller

BAD KROZINGEN. 30 Grad im Schatten, die Luft zum Schneiden und auf dem Lammplatz ploppt ein Happy Birthday aus den Boxen: Die Big Daddies Revivalband stimmt am Freitagabend auf die Geburtstagsparty zur 20. Gratis-Oldie-Night ein. Mit den Equals aus London gönnt sich der Bad Krozinger Gewerbeverband dann noch einen besonderen Gig für seinen Oldie-Abend. Und Tags drauf läuft die Band Aischzeit zu Hochform auf.

Der Beach Boy wird in diesem Jahr 70 und der Pilzkopf für sein Lebenswerk geehrt - daran gemessen ist die Bad Krozinger Oldie-Night mit ihren 20 Jährchen noch ein Youngster. Aber einer, der vom Talent der Pop- und Rocklegenden der 70er- und 80er-Jahre kräftig profitiert.


So legen sich am Freitagabend zunächst die Big Daddies ins Zeug. Der Funke springt schon nach den ersten Klängen über die Rampe bei den Hits, die von der Freiheit und der Liebe, von Sex, Drugs, Rock 'n' Roll und einer sonnigen Welt mit hübschen Mädchen am Strand, erzählen. Die sechs Musiker, die alle im nördlichen Breisgau leben, sind top in Form, sie beherrschen nicht nur ihre Instrumente perfekt, sie singen sogar alle.


Der Abend läuft auf Hochtouren, der Schweiß und die Erfrischungen an den Bewirtungsständen ebenfalls. Bevor sich dann die Stars des Abends auf die Bühne schwingen, betritt Gewerbeverbandschef Karlheinz Burgert samt Vorstandscrew und Bürgermeister das Rampenlicht. "Welcome", begrüßt er erst die britischen Gäste und dann das bestens eingestimmte Publikum, das sich mittlerweile dicht vor der Bühnenrampe drängt. Der Applaus gilt jedoch Gewerbevereinsmitglied Rainer Busch, der die Oldie-Night seit 20 Jahren organisiert und dafür nebst Urkunde aus den Händen von Karlheinz Burgert auch noch mit der Ehrenmedaille der Stadt geehrt wird. Kaum dass die Trophäen verstaut sind, geht die Party stimmungsvoll und mit Starkult in die zweite Runde.

Von der britischen Popband, die als Highlight des Abends angesagt ist, sind Ende der 80er-Jahre nur die beiden Ur-Equals Pat Loyd (Bass) sowie der aus Jamaika stammende Vokalist Derv Gordon übrig geblieben. Und es ist den Equals egal, dass ihre Fans natürlich auf die Superhits "Baby come back" und "I won’t be there" warten. Sie lassen sie erst einmal zappeln.

Den Auftakt machen sie mit "Sittin’ on the Dock of the Bay", gefolgt von der eigenen Erfolgssingle "Viva Bobby Joe". Sänger Derv Gordon ist ein richtiger Springinsfeld mit Power und jeder Menge Rhythmus im Blut. Er federt unablässig zwischen dem Drummer und dem Gitarristen hin und her und zieht nach Bob Marleys "no Woman, no cry" das Tempo an mit einer schweißtreibenden Rock’n’ Rollnummer an. Da ist auch das Publikum auf dem proppenvollen Lammplatz voll dabei – und ist begeistert über den authentischen Sound, den es nun eine gute Stunde lang präsentiert bekommt.

Tags drauf mischen fünf Musiker aus Oberfranken den Lammplatz auf. Der Sound der Alpenrockparty geht in die Beine. Zu Beginn pendelt das Repertoire zwischen enorm lautem Mitmachrepertoire und eingängigen Pophits. Je später der Abend, desto rockiger die Nummern, die die Band "Aischzeit" aus ihrer Musiktruhe zieht. Sie sind zwar erst zum zweiten Mal in Bad Krozingen, dafür können sie jedoch ebenfalls ihren 20. Geburtstag feiern. Das tun sie gemeinsam mit dem Publikum auf dem Lammplatz, mit Charthits der Rock- und Popgeschichte, von der Spider Murphy Gang über BAP bis zu Queen und – Status Quo, die am 3. August im Original zu bewundern sein werden im Bad Krozinger Kurpark.


Badische Zeitung vom 02.07.2012  http://www.badische-zeitung.de/bad-krozingen/happy-birthday-oldie-night--61180037.html




1000 Euro für Japanhilfe

"Big Daddies" übergaben Erlös ihres Benefiz-Wunschkonzerts.

  1. 1000 Euro Spende überreichten die „Big Daddies“ nach dem Benefiz-Wunschkonzert im Rahmen des „Blütensonntags“ zugunsten der Erdbebenopfer in Japan (von links): Izumi Shibata-Wagner, Simone Löffler, Ortwin Lütje, Harald Kniebühler, Uli Dubronner und Manfred Bohn Foto: Roland Vitt

ENDINGEN (vi). Im Rahmen des "Blütensonntag" in Endingen veranstaltete die Oldieband "Big Daddies" am Lindenplatz für die Erdbebenopfer in Japan ein Benefiz-Platzkonzert mit Wunschkonzert. Dabei kamen zur Freude aller Beteiligten stolze 1000 Euro für die Opfer in Japan zusammen. Am Dienstagabend konnte Harald Kniebühler im Beisein der Musiker Manfred Bohn, Uli Dubronner und Ortwin Lütje im Heimatsaal der Stadthalle das erspielte Geld der Vorsitzenden der Stadtmusik Endingen, Simone Löffler, und Izumi Shibata-Wagner übergeben.

"Als wir am Sonntagabend nach dem Benefiz-Konzert den Spendenkarton öffneten, glaubten wir unseren Augen nicht recht zu trauen, annähernd 930 Euro waren in dem Karton drin", erzählte Kniebühler bei der Spendenübergabe. Dank einer weiteren Spende wurde die Summe auf glatte 1000 Euro aufgestockt.

Für zehn Euro konnten sich Zuhörer und Musikfreunde einen Musiktitel aus dem Repertoire der "Big Daddies" auswählen, der dann umgehend live gespielt wurde. Zwischen 60 bis 70 Stücke wurden gespielt, eine davon mehrmals. Doch mancher beließ es offenbar nicht bei den 10 Euro pro Musikwunsch, denn es fanden sich sogar 50 Euro-Scheine im Karton. "Also hat unsere Musik Spaß gemacht", so Kniebühler.

Die "Big Daddies" in der kompletten Besetzung mit Manfred Bohn und Uli Dubronner (Gitarre, Gesang), Harald Kniebühler (Keyboard, Hammondorgel, Gesang), Ortwin Lütje (Leadsänger), Steffen Theiner (Bass, Gesang) und Peter Zutavern (Drums) spielten ohne Gage, um den Erlös der Aktion wirklich ohne Abzüge der Japanhilfe weitergeben zu können. Die Übertragungsanlage stellte Matthias Rinderle kostenlos zur Verfügung. Simone Löffler und Izumi Shibata-Wagner bedankten sich bei den "Big Daddies" und Harald Kniebühler für die willkommene Spende.


Badische Zeitung vom 14.04.2011         http://www.badische-zeitung.de/endingen/1000-euro-fuer-japanhilfe--44171783.html

"Der Christbaum ist geschmückt, jetzt feiern wir"

Die Coverband Big Daddies begeisterte mit ihrem alljährlichen Vorweihnachts-Rockkonzert im Bel Air in Breisach erneut ihre Fans.


  1. "Alle Jahre wieder" feierte die Kaiserstühler Kultband Big Daddies einen Tag vor Heiligabend mit ihren treuen Fans eine rockige Xmas-Party im Breisacher Bel Air. Foto: Bianka Pscheidl

BREISACH / KAISERSTUHL (bp). Am Vorabend der Stillen Nacht darf es ruhig noch einmal richtig rocken. Wie schon in den vergangenen Jahren feierte die Kaiserstühler Kultband Big Daddies mit ihren treuesten Fans eine rockige "Xmas-Party" im Breisacher Bel Air. Die sechs Musiker Peter Zutavern, Ortwin Lütje, Steffen Theiner, Harald Kniebühler, Ulli Dubronner und Manfred Bohn begeisterten nicht nur mit ihren bewährten Oldieklassikern, sondern auch mit allen 2010 neu eingeprobten Stücken.

Im April sind die Daddies Vorgruppe der Manfred Mann’s Earth Band


"Der Christbaum ist geschmückt, die Geschenke sind gekauft, jetzt kann unser Stammpublikum noch einen schönen Abend mit uns verbringen", fasste Schlagzeuger und Gründungsmitglied Peter Zutavern den Reiz des seit 1997 veranstalteten etwas anderen vorweihnachtlichen Konzerts zusammen. "Wir sehen hier immer viele bekannte Gesichter", freute sich auch Sänger Ortwin Lütje.

Die Big Daddies blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. 2010 gingen sie zwar nicht wie in den Jahren zuvor auf Kreuzfahrt, um dort mit Legenden wie The Equals aufzutreten, erlebten aber trotzdem einen fulminanten Saisonhöhepunkt, wie Harald Kniebühler berichtete. Im Juli spielten sie als Opener-Band beim Emmendinger Musikfestival "I EM Music". Mit ihren Coversongs wie "Sweet home Chicago" und "Keep on running" heizten die sechs Daddies die Stimmung der rund 3000 Festivalbesucher auf dem Emmendinger Schlossplatz an, bevor anschließend Top-Bands der 1970er Jahre, das Electric Light Orchestra, Smokie und Sweet das Programm fortsetzten. Auch im kommenden Jahr steht wieder ein großes Musikereignis an. Am 30. April 2011 werden die Big Daddies als Vorgruppe von Manfred Mann’s Earth Band und The Rattles in der Schopfheimer Stadthalle auftreten.

"Mit diesen Bands sind wir aufgewachsen, und plötzlich steht ihr Name an der Garderobe neben unserem, das ist ein tolles Gefühl," schwärmte Lütje beim Breisacher Auftritt. Auch in diesem kleineren Rahmen überzeugte die Revivalband mit gewohnter Spielfreude, viel Rhythmusgefühl und ihren harmonisch arrangierten Stimmen. Und wer an diesem Abend ihre Version des Monkees-Klassikers "I ’m a believer" hörte, glaubt fest daran, dass es die Big Daddies auch kurz vor Weihnachten 2011 wieder ordentlich in Breisach krachen lassen werden.


Badische Zeitung vom 28.12.2010   http://www.badische-zeitung.de/breisach/der-christbaum-ist-geschmueckt-jetzt-feiern-wir--39342999.html


300 Gäste bei Oldie-Nacht

"Big Daddies" unterhalten im Endinger Bürgerhaus

  1. Oldie-Nacht mit den „Big Daddies“ in Endingen. Foto: Roland Vitt

 ENDINGEN (vi). Rund 300 Oldiefans lockte das Gastspiel der sechsköpfigen Liveband "Big Daddies" am Samstagabend ins Endinger Bürgerhaus. Die durchweg gestandenen Männer, die seit Jahrzehnten mit diversen Bands auf der Bühne stehen, heizten beim der siebten Oldie-Night des Kaiserstühler Harmonika-Spielrings Endingen ihrem Publikum ordentlich ein.

Für die Musiker der "Big Daddies" die vom 1. bis 12. November mit der MS Astoria auf Kreuzfahrt gehen, war dies die letzte große Generalprobe.

Die "Big Daddies" haben ein treues Publikum. Die meisten Besucher des Tanzabends waren 35 Jahre und älter. Sie fühlten sich in die Zeit heißer Öfen und schwingender Röcke zurückversetzt. Die "Big Daddies" erfreuten  mit einer Menge von Songs und Titeln aus den 60er/70er Jahren von Sam Cooke, Mamas and the Papas, den Beatles, der Rock´n Roll-Legende Elvis Presley und anderen Musikgrößen jener Zeit. Bereits der Vorverkauf war gut gelaufen. Vor der Konzertreise sind sie am 25. Oktober nochmals in Gündlingen zu hören und zu sehen.


Badische Zeitung vom 20.10.2008  http://www.badische-zeitung.de/endingen/300-gaeste-bei-oldie-nacht--6679285.html


"Big Daddies" – eine Band fürs Publikum

Bald ist der große Tag: Die "Big Daddies" treten mit ihren Idolen aus den sechziger und siebziger Jahren auf dem Openair in Emmendingen auf. Das Sextett um Schlagzeuger Peter Zutavern und Musiklehrer Harald Kniebühler ist eine gefragte Coverband in der Region

  1. „Big Daddies“: Von links Uli Dubronner (Gitarre), Harald Kniebühler (Keyboards, Orgel), Ortwin Lütje (Gesang) und Peter Zutavern (Schlagzeug) Foto: Frank Berno Timm

Der warme Sommerabend in Harald Kniebühlers Garten in Endingen lässt sich genießen. Der Sonnenschirm ist aufgespannt, etwas zu trinken steht auf dem Tisch und der Hund des Hauses hat seine Neugier, wer denn da gekommen ist, auch bald beruhigt. Allzu unbekannt dürften dem Wächter die meisten nicht sein: Peter Zutavern, Ortwin Lütje und Uli Dubronner trudeln nach und nach ein – damit sitzen vier der sechs "Big Daddies" am Tisch. Die Unterhaltung dreht sich nicht nur um die Band, sondern auch aktuelle Tendenzen im Popgeschäft.

Hausherr Harald Kniebühler, Nachkomme eines einstigen Bürgermeisters (nach dem ist sogar eine Straße im Kaiserstuhlstädtchen benannt), bezeichnet sich selbst als Musiklehrer und nicht als "Profimusiker". In der eigenen Schule unterrichtet er fast alles, was Tasten hat: Keyboards, Klavier, Akkordeon. Auch eine Hammondorgel steht in seinem Wohnzimmer. Bei den "Big Daddies" spielt er Keyboards und Orgel. Auch Uli Dubronner hat beruflich mit Musik zu tun – in einem Freiburger Musikhaus. Dubronner hat viel Musik gemacht, bei und mit Tony Marshall, Gustavo Weiß, der Kapelle Schwörer und Broadway gespielt. Er sagt von sich, offen für jegliche Musikrichtung zu sein. "Das zeichnet einen guten Musiker auch aus", kommentiert Harald Kniebühler. Gitarrist Dubronner hat große Vorbilder: Clapton und Santana.

Schlagzeuger Peter Zutavern, im Hauptberuf Druckereibesitzer in Breisach, ist einer der Gründer der Band – deren Namen auf seine Söhne zurückgeht. Ursprünglich, erinnert er sich, habe er mit dem früheren Frontmann einfach nur Musik zum Spaß machen wollen, beide waren Beatles-Fans. Schnell merkten die Männer, dass es zu zweit keinen Wert hat, sie suchen Mitspieler. "1996 haben wir zum ersten Mal in der Druckerei musiziert", erinnert sich Zuvatern. Ortwin Lütje ist Frontmann und im Hauptberuf Hausmeister in einem Gymnasium. In den ursprünglichen Job als Heizungsinstallateur wolle er auf keinen Fall zurück, sagt er. Sein Gymnasium betreut Lütje seit 22 Jahren, Musik macht der Sänger seit seiner frühesten Jugend.

Heute, sagt Harald Kniebühler, haben die "Daddies" fünf Sänger in ihrer Mitte – alle mit unterschiedlichen Stimmen, aber durchaus in der Lage, auch einen Chorsatz zu singen. Die Gruppe versteht sich als Coverband und singt Musik aus den sechziger und siebziger Jahren. Die Stücke werden sorgfältig "abgehört" und aufgeschrieben – Noten, meint Harald Kniebühler, seien aber nur eine Anregung. Und die "Daddies" halten überhaupt nichts davon, sich das Leben mit Playbacks zu vereinfachen: Sie machen ausschließlich Livemusik, betonen sie. "Wir sind eine Band, die für das Publikum spielt", sagt Harald Kniebühler. Viele kennen die Songs und singen mit; tanzbar sollen sie auch sein. In ihre sechs bis zehn Konzerte im Jahr, einige davon "Stammtermine", kommen auch junge Leute – 25 bis 35 Jahre alt. Die vier Männer machen deutlich, dass sie den Begriff Coverband überhaupt nicht abwertend verstanden wissen wollen: Es gehe darum, eine Kultur zu erhalten, sagt Uli Dubronner.

Ein paar Mal sind die Sechs schon auf Kreuzfahrt gegangen, haben mit "Middle of the Road", den "Equals" ("Baby come back") und anderen gespielt. Die "Equals" nutzten die Anlage der "Daddies" – die Bands wurden Freunde.

Und wie denken sie über das aktuelle Popgeschäft, etwa die junge Kollegin Lena Meyer-Landrut, die in Oslo gewann? "Kein anderer", sagt Kniebühler, "hätte mit dem Grundmaterial so viel machen können". Für uns als Deutschland, ergänzt Dubronner, sei das positiv; der Eurovision Songcontest habe auch politische Effekte, weil Länder wie Lettland bekannter würden.

Die sechs Musiker wollen ihr "Geschäft" weiter betreiben, besondere Zukunftspläne hätten sie nicht. Am Sonntag spielen die "Big Daddies" bei "I EM MUSIC" im Vorprogramm von "Smokie", "Sweet" und "ELO II". "Das sind sie gewohnt, sagen die Musiker: Das Publikum aufwärmen, dann spielen die Stars, am Ende noch einmal sie. "Das ist, was wir immer machen", erklären die "Daddies" – aber dennoch ist dieses Konzert etwas Besonderes.

Infos über die Band und das Emmendinger Openair: http://www.big-daddies.de http://www.karoevents.de

Badische Zeitung vom 21 07.2010
http://www.badische-zeitung.de/kreis-emmendingen/big-daddies-eine-band-fuers-publikum--33470601.html


Der Blütensonntag in Endingen
Volksfeststimmung kam beim Benefiz-Wunschkonzert der "Big Daddies" auf dem Lindenplatz auf. 

Volksfeststimmung kam beim Benefiz-Wunschkonzert der „Big Daddies“ auf dem Lindenplatz auf.Foto: Roland Vitt


Badische Zeitung vom 11.04.2010      http://www.badische-zeitung.de/fotos-der-bluetensonntag-in-endingen?id=44076319


Big Daddies auf der MS Astoria

"Der Traum eines jeden Musikers"

Anfang November stehen Mittelmeer und Atlantik auf dem Tourplan.

  1. Harald Kniebühler Foto: Müller

ENDINGEN. Normalerweise tritt die Oldie-Band Big Daddies ausschließlich am Kaiserstuhl auf. Manchmal auch im Schwarzwald. Anfang November stehen Mittelmeer und Atlantik auf dem Tourplan – da werden die Musiker auf dem Kreuzfahrtschiff MS Astoria unterwegs sein. Motto der Reise: Golden Sixties - die Goldenen 60er. Mit dabei: Manfred Bohn aus Sasbach und Harald Kniebühler aus Endingen. Patrik Müller sprach mit dem 54-jährigen Kniebühler, dem Keyboarder der Band.

BZ: Herr Kniebühler, Sie haben Kreuzfahrterfahrung. Musiziert man auf hoher See anders?

Kniebühler: Eigentlich nicht. Technisch ist alles wie immer, mit einem ganz großen Unterschied: Bei Seegang steht man schon mal ein bisschen breitbeiniger hinterm Keyboard.

BZ: Wird das Urlaub oder Arbeit?

Kniebühler: Eher Urlaub. Da erfüllt sich der Traum eines jeden Musikers. Tagsüber Urlaub, abends musizieren.

BZ: Wie sieht es mit den Arbeitszeiten aus?

Kniebühler: Wir stehen fast jeden Tag auf der Bühne. Eine Dreiviertelstunde vor dem Hauptact, eine Dreiviertelstunde nach dem Hauptact – das sind dann Musiker wie The Equals, Barry Ryan, Graham Bonney oder Dave Dee. Wenn es so abläuft wie auf der letzten Kreuzfahrt, haben wir sogar schon um halb zwölf Feierabend. Es kann aber schon sein, dass es bei schönem Wetter auf dem Sonnendeck einen "Tanz unter Sternen" geben wird – bis spät in die Nacht.

BZ: Hört sich entspannt an.

Kniebüher: Auf jeden Fall. Wenn wir auf einem Weinfest spielen, sind wir schon mal bis vier Uhr nachts unterwegs. Das Schöne auf dem Schiff ist auch: Weil wir jeden Tag spielen, können wir die Instrumente und die Anlage einfach über die Nacht stehen lassen.

BZ: Welche Songs spielen Sie?

Kniebühler: Das übliche Big-Daddies-Repertoire, überwiegend Oldies der 60er und 70er Jahre. Wichtig ist, dass wir unser Programm am Publikum ausrichten und nicht jeden Abend die gleichen Lieder spielen. Wir müssen auch auf die Atmosphäre achten: "Smoke on the water" wäre in einer Lounge mit Polstersesseln etwas deplatziert. Dafür haben wir unser Repertoire um ein paar softe Titel ergänzt – und um Sea Cruise von Cliff Richard.

BZ: Wie kamen Sie zum Kreuzfahrt-Job?

Kniebühler: Über Kontakte. Ingolf Jansen, mit dem mein Kollege Ulli Dubronner und ich früher zusammen musiziert haben, hat eine Künstleragentur für Kreuzfahrtschiffe. Wir kennen uns seit Ewigkeiten und haben uns vor vier Jahren auf dem Breisacher Weinfest getroffen. Er hat uns dort spielen gehört und gesagt: Das ist genau die Musik, die ich brauche.

BZ: Lohnt sich der Trip finanziell für Sie?

Kniebühler: Es wird ein sehr preisgünstiger Urlaub, wir können sogar unsere Frauen mitnehmen und haben Passagierstatus. Wenn wir Lust haben, können wir tagsüber an den Ausflügen teilnehmen.

BZ: Wie werden Sie untergebracht?

Kniebühler: In Passagierkabinen. Das Schöne ist: Wir bekommen das, was frei ist. Wenn alle günstigen Kabinen ausverkauft sind, kann es schon sein, dass uns etwas richtig Luxuriöses zugeteilt wird.

http://www.big-daddies.de


Badische Zeitung vom 23.10.2008      http://www.badische-zeitung.de/endingen/der-traum-eines-jeden-musikers--6860365.html


Ein Schlagzeug als Spende

Jugendmusikschule freut sich über Geschenk der Big Daddies

  1. Die Big Daddies spendeten der Jugendmusikschule ein Schlagzeug. Benedict Hauser durfte das neue Instrument, über das sich auch Bürgermeister Oliver Rein (rechts) freute, gleich ausprobieren. Foto: benjamin bohn

BREISACH (bbon). Die Rock- und Oldieband Big Daddies spendete der Jugendmusikschule westlicher Kaiserstuhl Tuniberg (JMS) ein neues Yamaha-Schlagzeug. Benedict Hauser, Schlagzeugschüler an der JMS, weihte das neue Instrument im Wert von 1300 Euro mit seinen Drum-sticks gleich ein.

"Ohne die Big Daddies hätten wir uns ein solches Instrument nicht leisten können", dankte Christoph Scherzinger, Leiter der JMS. Deshalb sei er sehr glücklich und froh über das neue Instrument, das genau zum richtigen Zeitpunkt komme. In den neuen Bandprobenräumen in der Elsässer Allee habe man bereits ein Plätzchen dafür reserviert. Zum ersten Mal sei hier genügend Platz für drei Schlagzeuge, für einen Lehrer mit zwei Schülern.

Harald Kniebühler von den Big Daddies erklärte, wie es zu der Spende kam. Beim Jubiläum anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Band vor 2 Jahren stellte er eine E-Gitarre mit Verstärker zur Verfügung, die unter den Gästen verlost wurde. "Mit dem Erlös daraus wollte unsere Band junge Musiker unterstützen", sagte er. "Deshalb entschieden wir uns, der JMS ein Schlagzeug zu stiften." Auch Bürgermeister Oliver Rein war beeindruckt von den neuen Räumlichkeiten über dem Casino Jugendclub.


Badische Zeitung vom 10.06.2008          http://www.badische-zeitung.de/breisach/ein-schlagzeug-als-spende--2202667.html